KomSIS.de begeht 10-jähriges Jubiläum
Mittlerweile 10 Jahre ist es her,
dass mit KomSIS.de ein gemeinsames Portal für die Vermarktung kommunaler Gewerbeflächen gestartet
wurde. Zum Jubiläum wurden rund hundert kommunale und regionale Wirtschaftsförderer in den Räumen
der NORD/LB begrüßt. Die Jahrestagung stand unter dem Thema: „Standortvermarktung und
Ansiedlungsentwicklung in Niedersachsen“.
„Nur wer stark im Internet ist, kann auch stark am Markt sein“
Das besondere Verdienst des KomSIS sei es gewesen, so Bode, nicht nur früh aufs Internet als Kommunikationsmedium zu setzen, sondern dieses Instrument auch entschlossen weiterentwickelt zu haben. Davon zeugt heute vor allem die interaktive Applikation zur kartenbasierten Standortsuche. „ Nur wer stark im Internet ist, kann auch stark am Markt sein“, so der Minister. Den internationalen Markt hat Norbert Gebbe von Niedersachsen Global im Visier und so ist es für ihn sehr wertvoll, KomSIS bei allen Aktivitäten zur Vermarktung des Standorts Niedersachsen „mit im Gepäck“ haben zu können. Inzwischen sei KomSIS die zentrale Informationsquelle für Gewerbeflächen in Niedersachsen, hebt Bernd Kramer von der regio gmbh, den Entwicklern des KomSIS-Portals, hervor. Künftig solle das Angebot noch attraktiver gestaltet werden. In dieser Hinsicht verspricht sich Kramer viel von der Integration des Standortatlas, den die NORD/LB als neuer Partner des Portals beisteuert.
Standortfaktoren in der Wissensökonomie
Arno Brandt, Leiter der NORD/LB Regionalwirtschaft, empfahl jedoch bezüglich eventueller
Hoffnungen auf Industrie-Ansiedlungen eine „gewisse Nüchternheit“: „Das Potential ist gering, die
Flächen sind knapp und die finanziellen Ressourcen in der Regel auch“. Tatsächlich machen
gewerbliche Zuzüge aus Regionen, die mehr als 30 Kilometer vom neuen Standort entfernt liegen,
gerade einmal 10 Prozent aller Ansiedlungen aus, wie Alexander Skubowius vom Niedersächsischen
Institut für Wirtschaftsforschung ausführte. Die weitaus größten Flächennachfrager in
Gewerbegebieten sind demnach ortsansässige Firmen mit Erweiterungen oder Filialen sowie
Existenzgründungen. Insgesamt gehe der Trend mehr zu hochwertigen Standorten. Diese Entwicklung ist
für Brandt dem Strukturwandel zur Wissensökonomie geschuldet. Gerade die stark wachsenden
wissensintensiven Branchen – und hier vor allem die Dienstleistungen – bevorzugen urbane, gut
ausgerüstete Standorte. Besonders wichtig werde für viele dieser Unternehmen die Nähe zu
Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Allerdings erlangen heute auch weiche Standortfaktoren
wie ein positives Image und eine gute Lebensqualität zunehmend größere Bedeutung. Die Aufgaben der
Wirtschaftsförderungen sind dementsprechend deutlich vielfältiger geworden, vor allem aber auch
kommunikationsintensiver.
Dabei leistet KomSIS seit 10 Jahren wertvolle Hilfe.
Kontakt:
regio gmbh
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